Als das Berner Münster Ende des 16. Jahrhunderts fertig gestellt wurde, waren seine frühesten Bauteile bereits mehr als eineinhalb Jahrhunderte alt. Seit damals ist der Unterhalt der Kirche eine ständige Aufgabe für Kirche und Staat, zu deren Wahrnehmung bis Ende des 18. Jahrhunderts ein eigener Werkmeister im Amt war. Diese Tradition brach im frühen 19. Jahrhundert ab. Für den Bau des oberen Turmoktogons und des Helms wurde in den 1880er Jahren die neue Münsterbauhütte gegründet, welche bis heute an der Kirche wirkt.

Die Belegschaft der Bauhütte setzt sich heute aus rund einem Dutzend SpezialistInnen und Auszubildendenden aus Berufen Stein verarbeitender, konservierender und restaurierender Fachrichtungen zusammen. Nebst der kontinuierlichen Pflege des Fachwissens und der Ausbildung von Lehrlingen konzentriert sich die Bauhütte heute darauf, ihre Kompetenzen im Bereich der Restaurierung und Konservierung von Sandstein auszubauen. Ausserdem werden im Rahmen des Projekts Münsterarchiv von einer Kunsthistorikerin die historischen Planbestände der Berner Münster-Stiftung aufgearbeitet.


Die Münsterbauhütte am Langmauerweg

 

Peter VölkleUlrich AeschbacherKilian BrüggerAndreas DubachMario FreiermuthMarcel MaurerLioba RosemannMarcel SchweglerSimon WaltherHanspeter Wüthrich

 

Mitarbeiter (von oben links nach unten rechts): Peter Völkle (Betriebsleiter), Ulrich Aeschbacher, Kilian Brügger, Andreas Dubach, Mario Freiermuth (Lehrling), Marcel Schwegler, Lioba Rosemann (Restauratorin FH), Marcel Maurer, Simon Walther (Lehrling), Hanspeter Wüthrich